Island
1995 erhielten wir die Gelegenheit, nach Island zu fliegen. Das Wetter war fast die ganze Zeit ziemlich schlecht. Oft regnete es sogar „waagrecht“.
Wir fuhren rund um die Insel und haben so viel gesehen, dass es besser ist, nur einzelne hervorragende Orte zu nennen.
Der Thingvellir war der Platz für die Ratsversammlung. Geologisch stoßen hier die Erdplatten von Europa und Amerika zusammen.
Ingólfshöfđi war der Platz, den der Wikinger Ingolfur (der Gründer von Reykjavik) in Besitz genommen hat. In Reykjavik ist ein Denkmal von ihm.
Im Snæfellsnes Jökull beginnt laut Jules Vernes der Einstieg zum Mittelpunkt der Erde. Wir allerdings sahen ihn nicht einmal im Nebel.
Die Viđimyrarkirkja ist eine Kirche, die aus Torf erbaut ist.
In Akureyri findet sich das Nonnahaus (Nonna und Manni).
Gođafoss: Bei der Annahme des Christentums im Jahr 1000 warf der Häuptling seine Götzenbilder in diesen Wasserfall.
Dettifoss: der größte Wasserfall Islands, 44m hoch.
Krafla: eines der aktivsten Vulkangebiete der Welt; es gibt dort auch Solfataren.
Jökulsárlón: Gletschersee mit Eisbergen.
Vatnajökull: mit 8300 km² der größte Gletscher Europas.
Hekla: 1491m, der aktivste und berüchtigste Vulkan Islands; galt bis ins 17.Jh. als Tor zur Hölle.
Geysir: ca. 10.000 Jahre alt; nach ihm sind die andern benannt.
Gullfoss: angeblich der schönste Wasserfall Islands; bei Sonnenschein sieht man im Wasserstaub einen Regenbogen. Bei uns hat’s leider geregnet.
Insel Vestmanna-eyjar: Die irischen Sklaven, welche hierher geflohen waren, wurden „Westmänner“ genannt. 1973 war hier ein Vulkanausbruch.
Bilder
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| Reykjavik: Ingolfs-Denkmal | Gullfoss ("Goldener Wasserfall") |
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| Krafla, Vulkanspalte | der echte Geysir |



